Weniger. Und Meer.

Der Februar neigt sich ganz langsam dem Ende zu. Was tut sich im Blauen Salon?

Ich arbeite in Stille vor mich hin und genieße diesen Zustand sehr. Die Bilder, die entstehen, sind sehr unterschiedlich, weil ich viel experimentiere, doch am wohlsten fühle ich mich gerade mit den schlichten Werken. Es sind Bilder, bei denen ich durchatme – beim Malen ebenso wie beim späteren Betrachten. Man kann regelrecht in sie hineintauchen und in ihnen umhergehen, weil sich Raum darin findet. Und immer wieder Anklänge ans Meer.

Eines dieser Bilder ist „Tranquillité I“. Und es ist momentan eines meiner Lieblinge, gemalt mit Öl auf Leinwand. Auf Fotografien werden die gespachtelten Strukturen (gerade in den weißen Bereichen) leider nicht gut sichtbar. Es ist auf struktureller Ebene wesentlich mehr los, als man anhand dieser Fotografie vermuten würde.

Jetzt  warte ich noch auf die Lieferung des passenden Schattenfugenrahmens. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Bild durch die Rahmung noch in seiner Wirkung verändert. Für gewöhnlich werden die Bilder „erwachsener“, indem man sie in eine Schattenfuge setzt. Ich könnte mir vorstellen, dass dies auch bei „Tranquillité I“ so sein wird.

Tranquillité

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