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Bilder, die mich inspirieren / Inspiring paintings

Es gibt Bilder, an denen kann ich mich nicht sattsehen. Viele von ihnen kenne ich nur von Abbildungen und es wäre ein großer Wunsch, sie einmal real zu sehen. Aus der Nähe zu betrachten, wie der Maler die Farben gemischt hat, wie der Pinsel geführt wurde, welche Dynamik sich in der Arbeitsweise versteckt. Doch auch ohne diese Feinheiten kann ich mich begeistern. In der Reihe „Bilder, die mich inspieren“, stelle ich euch immer wieder einmal eines der Bilder vor. Vielleicht sind es nicht die wichtigsten Werke der Kunstgeschichte – aber das ist mir egal. Es sind Bilder, die etwas in mir berühren, die eine Saite zum klingen bringen oder die mich dazu anregen, etwas Neues auszuprobieren. Ich bin reine Autodidaktin, das heißt, ich habe weder eine Kunstakademie besucht noch jemals Malunterricht genommen. Alles, was entsteht, entspringt reiner Intuition und dem Wunsch, auf Papier oder Leinwand zu bringen, was aus meinem Inneren ans Licht möchte. Für mich ist es wichtig, mich mit Bildern von Meistern aus allen Epochen zu beschäftigen. Ich lerne unglaublich viel durch Sehen, durch Spüren, durch pures Wahrnehmen. Vielleicht ist es das, was meine Bilder dann wiederum auch für anderen Menschen interessant macht. Es ist eine Verständigung jenseits der Logik.

Delaunay FenetresHeute stelle ich euch den Ausschnitt eines Bildes vor, das mich vor allem durch Farbkomposition, Transparenz und Dynamik in seinen Bann zieht. Robert Delaunay hat es im Jahr 1912 gemalt, es trägt den Titel Les Fenêtres simultanées sur la ville.

Delaunay hat in unzählige Male die Stadt als Motiv genutzt. In seinen Fensterbildern findet sich immer wieder Paris. Man blickt auf das Gemälde und wird eingeladen, wie durch die Spiegelungen in einer Fensterscheibe zu entdecken, was sich abbildet. In diesem Auschnitt verbirgt sich – wie so oft bei Delaunay – der Eiffeltum; und zugleich eine wunderbare Farbstudie.

Bilder von Delaunay wirken auf mich oftmals, als würde ich durch ein Kaleidoskop blicken. Eigenlich bekanntes wird durch Reflektionen, Spiegelungen und schillernde Farben zu einer bunten Schatzkiste voller Wunderwelten. Man wandelt durch ein lichtdurchflutetes Paris, in dem sich Robert Delaunay vor dem Ersten Weltkrieg seinen malerischen Experimenten widmete, wird förmlich hineingezogen in die Farben, die er gegeneinanderstellt, damit sie sich gegenseitig verstärken, und dann wieder besänftigt durch die wunderschöne Transparenz.

Könnte ich in der Zeit reisen, würde ich Robert Delaunay gerne auf einen guten Rotwein treffen und ihm unzählige Fragen zu seinen Arbeiten stellen. So bleibt mir nur, es still staunend vor seinen Bildern zu tun …

Übrigens – mein Portfolio ist auch nur einen Klick entfernt. Wirf doch einen Blick auf meine Bilder und lass mich wissen, wie sie dir gefallen.


Some paintings are pure inspiration. I have this great desire to look at many of them in a museum. I want to look up close, explore how the painter mixed the colors, how he used the brush. But even without knowing these nuances, the paintings are lovely.

In the series „Inspiring paintings“ I want to present some of the paintings I like most. Perhaps the ones I love are not the most important work in the history of art – but it doesn’t matter. I want to write about paintings that touch something inside of me, encourage me to try something new. As a painter, I am pure autodidact. I never went to an art academy, ever took painting lessons. Everything I do is intuition. I create, because I feel. But for me it’s really important to study paintings from all eras. I learn an incredible amount by seeing, by sensing, by perception. Maybe that’s what makes my pictures interesting for people who do also understand this world by feeling it. There is an understanding beyond logic.

Today I want to write about the detail of a painting that attracts me especially through color composition, transparency and dynamics. Robert Delaunay painted it in 1912, it bears the title Les Fenêtres simultanées sur la ville. Robert Delaunay often painted Paris – and that’s what he did in his window paintings. One feels invited to discover how – through reflections in a window – the city reproduces itself. In this excerpt the „Tour Eiffel“ is hidden; and at the same time this work is a wonderful study of how Delaunay used colours.

Delaunays Paintings often make me feel like looking through a kaleidoscope. Familiar things seem beautifully strange because of the reflections and the iridescent colours. fIt’s like walking through a light-filled Paris, where Robert Delaunay experimented as a painter before the First World War. One gets involved immediately because of the colors, which reinforce each other, and gets soothed through the transparency in his paintings.

Could I travel in time, I would like to meet Robert Delaunay, drink red wine and ask him many questions about his work. Because I’m not a time traveller yet, I have to do this in front of his paintings …

By the way – my Portfolio is only a click away. Take a look at my paintings and tell me how you like them.

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Warum ich tue, was ich tue / An artists statement

Es scheint eine Art Naturgesetz zu sein: Wenn jemand einen Ateliertermin mit mir vereinbart, kommt früher oder später bei einem Kaffee oder gutem Wein die Frage auf, warum ich eigentlich male. Was ich mit meinen Arbeiten ausdrücken möchte, welche Botschaft die Bilder transportieren, warum ich genau diesen Stil gewählt habe und keinen anderen.

Die Antworten sind – für mich – einfach, denn sie entspringen ja meinem ureigenen Antrieb, sozusagen der Quelle, aus der heraus ich kreativ tätig bin. Malen ist für mich das bewusste Einlassen auf eine Reise nach innen. Es ist der Rückzug in einen geschützten Kokon, in dem alles geschehen darf, aber nichts geschehen muss. Ich möchte Bilder erschaffen, die beim Betrachten das Gefühl von Weite vermitteln, etwas in der Seele zum Aufblühen bringen und in denen man sich zugleich gedankenverloren verlieren kann. Sie sollen das Unterbewusstsein ansprechen, zu traumwandlerischem Erkunden einladen und die lächelnde Gewissheit erzeugen, dass für jeden von uns immer wieder alles möglich ist.

Dass ich neben Öl- und Acrylfarben auch ChamHidden Gold I. Acryl und Crémant auf Leinwand.pagner und Crémant zum Malen verwende, verstärkt die Extravaganz der Arbeiten. Es geht mir um Bilder, die für ihre Besitzer etwas Besonderes sind und das Leben mit Freude und dem Gefühl von Luxus füllen. Luxus ist für jeden etwas anderes – für mich bedeutet er vor allem absolute Freiheit im Denken und Handeln, die Möglichkeit zu träumen und das Leben zielsicher nach eigenen Wünschen zu gestalten. Luxus spiegelt sich für mich in dem Bewusstsein, dass unser Leben kurz ist und jeder Moment unwiderbringlich wertvoll. Genau das transportiere ich auch in meinen Bildern.


Whenever somebody visits me in my studio, sooner or later, over coffee or a good wine, we talk about 
my art. Why I became a painter, what I want to express with my work, why I have chosen precisely this 
style and no other.

Painting, for me, is a way to get in contact with the subconscious. It's a journey, a retreat into a protected
cocoon in which everything can happen - but nothing really has to. I love to create paintings that convey
the feeling of space while looking at them, that let the soul flourish and in which one can get lost in thought at the same time. They should invite to explore
possibilities with the smiling certainty that for each of us everything is possible. You just have to be brave and conquer life.

That I use to paint with champagne and crémant besides oil and acrylic, amplifies the extravagance of my works. It's not about painting a beautiful artwork. It's
about creating paintings that are special to their owners and fill their life with joy and a feeling of luxury.

Luxury is perceived differently by everyone - for me it means primarily absolute freedom of thought and action, the ability to dream and to make the life happen 
which you are dreaming of. Luxury, for me, is reflected in the awareness that our life is short and every moment irretrievably and precious. 
That is exactly what I want to communicate in my pictures.

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