Posts Tagged: Kreativität

Das Blau von Paris

Ich habe länger keinen Blogeintrag geschrieben und das liegt vor allem daran, dass es recht wenig Neues zu berichten gibt. Im Blauen Salon entstehen gerade viele Skizzen und spontane Eingebungen, die aufs Papier fließen. Ich arbeite kaum an großen Bildern in Ölfarben, das Kleinformatige fasziniert mich gerade viel mehr. Das wird sich ganz bestimmt auch wieder ändern – wenn ich mich bei mir auf eines verlassen kann, dann auf den ewigen Wandel – aber für den Moment akzeptiere ich einfach das, was ist und lasse mich neugierig treiben.

Blau und Grün

Ich experimentiere mit Aquarellfarben, mit Tusche und Tinte, mit Kohle und Rötel und mit verschiedenen Papieren. Vieles davon sind Studien, die vor allem dazu dienen, mich mit den unterschiedlichen Materialien vertraut zu machen. Ich nutze viele Blau- und Grüntöne, Gelb kam mit hinzu, vor allem das satt pigmentierte Indischgelb hat es mir angetan.

Unter stillen Freunden

Mit zu den schönsten Entdeckungen seit langem zählt für mich aber das Pariser Blau. Mich fasziniert, wie es wirkt, wenn man es in unterschiedlich starker Verdünnung schichtet. Ich kann mich stundenlang damit beschäftigen. Eine sehr stille, konzentrierte und fast meditative Arbeit, die mir gerade viel gibt – neue, weite Gedanken und eine große innere Ruhe, wenn die Welt wieder einmal zu schnell und zu laut wird. Im Moment ist das Blau von Paris mein Anker.

Pariser Blau

 

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Verstand contra Herz – Warum malen nicht gleich malen ist

Ich habe in letzter Zeit unglaublich viel an neuen Bildern gearbeitet – aus Gründen. Das kommende Frühjahr bringt eine Ausstellung, die für mich eine wirkliche Herausforderung ist. Ich freue mich darauf und werde beizeiten auch hier mehr darüber berichten – aber zugleich überfällt mich auch ein wenig Panik, wenn ich daran denke. Es gibt noch so viel zu tun und so vieles zu entscheiden: Welche Art von Bildern möchte ich präsentieren? Was ist mir wichtig? Wie nutze ich diese Chance am besten?

What are you waiting for? Oilpainting. Detail. Claire Marin 2015.

Ein internationales Publikum wird meine Arbeiten zu sehen bekommen und da ist es mit „Ich stelle einfach irgendwas aus“ eben nicht getan. Die Perfektionistin in mir möchte, dass die Ausstellung besonders wird und die dort gezeigten Arbeiten neugierig machen. Ich möchte Menschen für meine Bilder begeistern, ins Gespräch kommen, Neues erfahren und vor allem mit meiner Kunst ganz viel geben. Zugleich ist aber auch der innere Zweifler immer wieder an vorderster Front dabei. Er sagt: „Das ist albern! Du hast nicht mal Kunst studiert! Sie werden dich auslachen! Du hast jetzt schon verloren!“

Gemini I. Oil on canvas. Claire Marin 2015.

In diesem Zwischenreich von Vorfreude und Druck kann es sehr schwer sein, die nötige Leichtigkeit zu bewahren. Im Atelier passiert dann etwas sehr Interessantes. Wenn ich versuche, mit dem Verstand an die Erschaffung neuer Bilder für die Ausstellung zu gehen, dann blockiert etwas in mir. Ich habe ein Konzept, ich weiß wie ich es umsetzen muss, ich male – aber den Bildern fehlt die Seele. Sie sind hübsch anzusehen, teilweise technisch wirklich anspruchsvoll – aber das war es dann auch. Es fehlt der Funke, der sie besonders macht, die innere Stimme, das Glühen. Es ist, als würde man einen Kasten mit einer Sammlung toter Schmetterlinge ansehen – während man eigentlich darauf hofft, dass sie zu fliegen beginnen.

Sobald ich den Gedanken an die Ausstellung loslasse und mich frei mache von den Ansprüchen, die ich an mich selbst stelle, beginnt etwas zu Fließen. Die Bilder sind dann vielleicht nicht so ausgefeilt, nicht so gewitzt, nicht so „sophisticated“. Aber sie sind ehrlich. Sie kommen aus meinem Inneren.

Into the blue. Oil on canvas. Claire Marin, 2015

Meine Herausforderung der nächsten zwei Monate wird also sein, Bilder zu malen, in deren Farben mein Inneres leuchtet. Alles andere wäre sinnlos. Ich möchte keine toten Schmetterlinge ausstellen. Wie ich das meinem inneren Kritiker dauerhaft beibringe, wird sich noch zeigen. Heute aber zumindest schweigt er.

PS: In diesem Blogbeitrag sind übrigens nur Bilder zu sehen, bei denen der Funke während des Arbeitens übergesprungen ist. Ob diese dann den Weg in die Ausstellung finden, wird sich zeigen. Momentan ist noch alles in der Erkundung.

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Von der Erschütterung

Ich habe lange überlegt, ob ich zu den Anschlägen in Paris bloggen soll. Es ist so viel gesagt worden, überall – und irgendwie ist es immer zu wenig. Vielleicht gibt es keine passenden Worte für das, was geschehen ist und die angemessenste Reaktion wäre einfach ein Schweigen, in dem alle Betroffenheit und Trauer Raum finden kann.

Mich haben die Ereignisse sehr mitgenommen. Ich habe einen hübschen frankophilen Tick, das Land liegt mir am Herzen. Doch es ist egal, welche Stadt in welchem Land auch immer es trifft. Was dort geschehen ist, geschah nicht im Namen irgendeiner Religion, nicht im Namen irgendeines Gottes. Es geschah aus fanatischen Hirnen heraus, denen jegliche Menschlichkeit abhanden gekommen ist. Und es bleibt nur zu hoffen, dass nun nicht der allzu leichte Weg gegangen wird, Moslems in aller Welt zu verurteilen und mit radikalen Islamisten gleichzusetzen. Meine Hoffnung, dass wir um diese populistische Meinungsmache herumkommen, ist allerdings gering. Es wird Menschen geben, die diese Anschläge instrumentalisieren. Es wird aber auch Menschen geben, die sich solidarisch zeigen und in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken.

Zwischen dem Verfolgen der Nachrichten, den immer neuen grauenvollen Meldungen, der Angst vor den Entwicklungen in der Zukunft und der Fassungslosigkeit, die sich wie eine erstickende Haut über alles legte, flüchtete ich mich gestern ins Atelier. Wenn ich bisher eines in meinem Leben begriffen habe, dann dies: Jeder braucht etwas, das ihn in Zeiten, in denen er sich wie zersplittert fühlt, wieder zusammensetzt. Für mich ist es das Malen. Die Malerei hat mir bisher immer geholfen. Stets sortierte sie Gedanken und Gefühle, schob alles wieder an seinen Platz und ließ mich innerlich durchatmen, bis ich es auch im Außen wieder konnte.

Gestern war das zunächst anders. Ich stand vor der Staffelei, wünschte mir nichts mehr, als einfach abschalten zu können und zu sehen, wohin mich die Konzentration auf Farben und Formen bringen würde – doch es ging nicht. Was mir normalerweise leicht fällt – der Schritt in eine andere Welt, in einen Zustand, der Kreatives hervorbringt und so jedes noch so schwere Gefühl verarbeitet und verändert – war komplett blockiert. Ich fühlte mich betäubt und stumm, ich war übernächtigt, weil ich die halbe Nacht über die Nachrichten verfolgt hatte und kraftlos, weil mir die Anschläge für einen Moment wieder einmal den Glauben an das Gute in der Welt genommen hatten. Die leere Leinwand schien mich auszulachen. Was willst du hier? Was soll noch passieren, in einer solchen Welt? Kunst soll helfen? Dir? Anderen? Nichts wird helfen! Menschen sterben durch Anschläge, überall auf der Welt, immer und immer wieder! Und was du hier machst ist vollkommen unwichtig!

Und wenn schon. Dann ist es eben unwichtig! Für mich, jetzt, ist es aber wichtig! Ich begann ein Bild, verwarf es wieder, begann ein zweites, verwarf es ebenfalls. Jede Bewegung erschien schwer und der Fluss, der sich normalerweise bei mir schnell während der Arbeit einstellt, blieb aus. Aber ich machte weiter. Ich wollte diese Blockierung im Inneren loswerden und das Gefühl der Machtlosigkeit – und wenn es nur auf die bescheidene Art des Malens war. Am Ende gelang es tatsächlich. Zwei Bilder entstanden: Ein Segelboot, mit dem ich nicht gerechnet hatte und ein zweites Bild, das mir noch Rätsel aufgibt.Ich teile sie hier, weil sie meine stillen Begleiter am Tag nach den Anschlägen waren, durch die meine Gedanken und Gefühle sich wieder sortierten.

Stormy days, Claire Marin, 2015

Seltsam, eigentlich. Ich hatte damit gerechnet, dass andere Bilder entstehen würden. Bilder, die die Gewalt mehr spiegeln oder die Ängste, die Verzweiflung und die Hilflosigkeit. Stattdessen kam zuerst dieses Boot, das ich tröstlich finde. Und dann dieses zweite Bild, vor dem ich fragend stehe. Eine Landschaft? Blumen? Ein Schlachtfeld? Vielleicht.

Landscape. Claire Marin, 2015

Als ich später die Pinsel auswusch (bei Ölmalerei immer eine etwas ausufernde Tätigkeit) fühlte ich mich deutlich besser. Geerdet, konzentriert, in mir ruhend. Die Katastrophe war nach wie vor geschehen – aber das Malen hat mir einmal mehr eine Möglichkeit gegeben, mich zurückzuziehen und zu sortieren, bis ich wieder in die eigene Kraft kam. Ich wünsche jedem von euch einen solchen Anker, der euch hält, wenn es stürmisch wird. Nein, Malerei wird nicht die Welt verändern. Aber mir gibt sie die Möglichkeit, mit den Veränderungen dieser Welt besser umzugehen. Und für den Moment ist das viel.

Euch allen einen friedlichen Sonntag.

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Spielen mit Ölfarben / Playing with oil

Ich habe das Wochenende dafür genutzt, weiter mit Ölfarben herumzuspielen. Seitdem ich einen geruchlosen Terpentinerssatz entdeckt habe, macht das mir (und meinem Kopf) auch deutlich mehr Spaß! Ich habe mich also mit großer Begeisterung den kompletten Sonntag über im Atelier vergraben, um nach Herzenslust mit Farben zu spielen – was für ein Luxus … Bei dieser Gelegenheit fiel mir auf, dass die meisten Menschen im Erwachsenenalter gar nicht mehr spielen. Dabei ist es so wunderbar, sich ganz versunken auf etwas einzulassen und dabei alles um sich herum zu vergessen. Mir geht das beim Malen so. Es ist wie ein Kurzurlaub für die Seele.

Zurück zu dem, was während des Spielens entstand. Aus mir wird wahrscheinlich niemals eine Künstlerin, die sich stundenlang mit Landschafts – oder Portraitmalerei auseinandersetzen möchte. Dazu fehlt mir (zumindest im Moment) einfach die Geduld. Viel mehr fasziniert mich, mit Farbverläufen zu spielen und herumzuprobieren, was sich mit verschiedenen Viskositäten, Fließgeschwindigkeiten und -winkeln anstellen lässt. Schemenhafte Figuren finden sich in meinem Bildern allerdings immer wieder und das wird sich wahrscheinlich so schnell auch nicht ändern. Mich interessieren Andeutungen eben mehr als das Offensichtliche.

Eines der gestern entstandenen Bilder ist „I will wait“. Genutzt habe ich dafür Indischgelb, Kadmiumrot, gebranntes Siena und Titanweiß – Farbtöne also, die im Blauen Salon bisher nur selten zum Einsatz kamen, die mir aber extrem gut gefallen und in Zukunft sicher häufiger den Weg auf die Leinwand finden werden. Wie die Farbverläufe bei diesem Bild genau entstanden sind, bleibt allerdings mein kleines Geheimnis. Verraten kann ich nur: Es war deutlich anstrengender, als es aussieht :-)

I will wait. Oil on canvas. 50cm x 60cm. ©Claire Marin, 2015

I will wait. Oil on canvas. 50cm x 60cm. ©Claire Marin, 2015

 

Kannst du noch spielen? Dich voll und ganz in etwas verlieren und dabei Neues entdecken? Womit und auf welche Weise? Wenn du möchtest, lass mir einen Kommentar zu diesem Thema hier!


This weekend I played around with oil paints. Since I have discovered an odorless alternative für turpentine it’s even a lot more fun! So I buried myself in the studio the entire sunday to play with colors – what a luxury … On this occasion, I noticed that most people in adulthood stop to play. That’s a pity because it’s so wonderful to be completely absorbed and forget everything around you. Painting, for me, feels like this. It’s like a short vacation for the soul.

Back to the results … I will never become an artist doing landscapes or portraiture. For this purpose, I am (at least for now) not patient enough. I am much more fascinated by playing with color and find out what can be explored with different viscosities, flow rates and angles. Shadowy figures can be found in my pictures, however, again and again and that will probably never change. I’m interested in hints more than in the obvious.

One of yesterdays paintings is „I will wait“. I have used indian yellow, cadmium red, burnt siena and titanium white – shades that I rarely use, but like. I think I will need them more often in future. How this painting was done exactly remains my little secret. I can only tell: It was significantly more exhausting than it looks :-)

 

 

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Vom Umgang mit den Zweifeln

Ich bin von Geburt an eine wahre Königin der Zweifel. Ach was – eine Kaiserin. Mit der größten Funkelglitzerzweifelkrone, die in diesem Universum erhältlich war. Was auch immer jemand an meiner Kunst oder meinen Büchern kritisiert – es kann davon ausgegangen werden, dass ich diese Kritik vorher selbst gegen mich angebracht habe … Und im Zuge dessen zu stellenweise vernichtenden Urteilen kam. Da fragt man sich doch, warum ich trotzdem weitermache, oder? Was treibt einen an? Welche Kraft steckt dahinter? Wieso tut man sich das an, wenn man es doch so viel leichter haben könnte?

Weil Kreativität stärker ist. Sie gewinnt immer. Man muss sie nur lassen … (Das Bild links ist übrigens der aktuellste Beweis für wildgewordene Zweifel. Es zeigte einmal einen Nachtgarten mit weißen Blüten. Diese Blüten waren aber – so zumindest mein innerer Zweifler – absolut nicht gut genug. Auch nicht nach dem fünften Versuch. Und so sieht man hier eine Leinwand, die darauf wartet, dass mein in Bezug auf weiße Blüten angeknackstes Kompetenzgefühl sich wieder aus der Reserve wagt …)

Entwurf ...Zweifeln ist eine ebenso wertvolle wie lästige Angewohnheit – es kommt schlicht und einfach darauf an, wie man damit umgeht. Zweifler reflektieren mehr, sind offen für Weiterentwicklung, lernen ständig dazu. Menschen ohne jeden Zweifel hingegen sind (meiner Meinung nach) absolut unerträglich. Ohne Zweifel erfolgt kein Fortschritt, kein Wagnis, kein Sich-Selbst-Herausfordern. Man ist sich mit dem, was man kann und von sich hält, mehr als genug. Warum sollte dann noch Neues entstehen? Was sollte sich entwickeln? Trotzdem ist das kein Freibrief für hemmungsloses Zweifeln. Zweifel lähmen, wo doch eigentlich etwas vorangehen sollte. Zweifel blockieren Schönheit, Freiheit, Expansion. Und Zweifel untergraben systematisch Selbstwert, wenn man ihnen zu viel Auslauf gewährt.

Ich habe mir angewöhnt, meine Zweifel als Anlass zu sehen, stets noch ein wenig besser zu werden als zuvor. Das gelingt nicht immer, aber die Haltung zählt. Für produktive Kritik bin ich dankbar und gegen Kritik unterhalb der Gürtellinie gab mir ein weiser Mensch einmal einen sehr hilfreichen Hinweis: „Nimm nur Kritik von jemandem an, der es auf dem Gebiet, in dem er dich kritisiert, zu mehr gebracht hat als du selbst.“

Ja. Es kann so einfach sein. Übrigens unterziehe ich auch meine Zweifel inzwischen dieser Feuerprobe. Und solange diese Zweifel nicht überzeugendere Bücher schreiben und ausdrucksvollere Bilder malen als ich selbst, erlaube ich uns höchstens einen Disput auf Augenhöhe. Während ich weiter daran arbeite, besser zu werden. Momentan im weiten Feld weißer Blüten …

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Warum ich tue, was ich tue / An artists statement

Es scheint eine Art Naturgesetz zu sein: Wenn jemand einen Ateliertermin mit mir vereinbart, kommt früher oder später bei einem Kaffee oder gutem Wein die Frage auf, warum ich eigentlich male. Was ich mit meinen Arbeiten ausdrücken möchte, welche Botschaft die Bilder transportieren, warum ich genau diesen Stil gewählt habe und keinen anderen.

Die Antworten sind – für mich – einfach, denn sie entspringen ja meinem ureigenen Antrieb, sozusagen der Quelle, aus der heraus ich kreativ tätig bin. Malen ist für mich das bewusste Einlassen auf eine Reise nach innen. Es ist der Rückzug in einen geschützten Kokon, in dem alles geschehen darf, aber nichts geschehen muss. Ich möchte Bilder erschaffen, die beim Betrachten das Gefühl von Weite vermitteln, etwas in der Seele zum Aufblühen bringen und in denen man sich zugleich gedankenverloren verlieren kann. Sie sollen das Unterbewusstsein ansprechen, zu traumwandlerischem Erkunden einladen und die lächelnde Gewissheit erzeugen, dass für jeden von uns immer wieder alles möglich ist.

Dass ich neben Öl- und Acrylfarben auch ChamHidden Gold I. Acryl und Crémant auf Leinwand.pagner und Crémant zum Malen verwende, verstärkt die Extravaganz der Arbeiten. Es geht mir um Bilder, die für ihre Besitzer etwas Besonderes sind und das Leben mit Freude und dem Gefühl von Luxus füllen. Luxus ist für jeden etwas anderes – für mich bedeutet er vor allem absolute Freiheit im Denken und Handeln, die Möglichkeit zu träumen und das Leben zielsicher nach eigenen Wünschen zu gestalten. Luxus spiegelt sich für mich in dem Bewusstsein, dass unser Leben kurz ist und jeder Moment unwiderbringlich wertvoll. Genau das transportiere ich auch in meinen Bildern.


Whenever somebody visits me in my studio, sooner or later, over coffee or a good wine, we talk about 
my art. Why I became a painter, what I want to express with my work, why I have chosen precisely this 
style and no other.

Painting, for me, is a way to get in contact with the subconscious. It's a journey, a retreat into a protected
cocoon in which everything can happen - but nothing really has to. I love to create paintings that convey
the feeling of space while looking at them, that let the soul flourish and in which one can get lost in thought at the same time. They should invite to explore
possibilities with the smiling certainty that for each of us everything is possible. You just have to be brave and conquer life.

That I use to paint with champagne and crémant besides oil and acrylic, amplifies the extravagance of my works. It's not about painting a beautiful artwork. It's
about creating paintings that are special to their owners and fill their life with joy and a feeling of luxury.

Luxury is perceived differently by everyone - for me it means primarily absolute freedom of thought and action, the ability to dream and to make the life happen 
which you are dreaming of. Luxury, for me, is reflected in the awareness that our life is short and every moment irretrievably and precious. 
That is exactly what I want to communicate in my pictures.

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