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Atelierblick #1

Es ist Dezember und abseits des wundervollen Trubels um die Bildversteigerung zugunsten der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs, die noch bis Dienstag läuft, ereignet sich im Blauen Salon auch sonst eine Menge. Ich arbeite intensiv an neuen Bildern. Interessant ist für mich, dass sich gerade ein sehr starkes Bedürfnis nach Schlichtheit einstellt. Wenn es so weitergeht, bleiben bald nur noch rein weiße, blaue oder schwarze Leinwände übrig …

Ich muss zugeben, dass mich diese puristische Arbeit unglaublich fasziniert und mir viel innere Ruhe schenkt. Ich nutze dazu viele Schichten mit Balsamterpentin verdünnte Ölfarbe, die gleichmäßig übereinander aufgetragen werden. Zwischen den einzelnen Schichten muss die Farbe immer wieder antrocknen, weshalb die Arbeit an den Bildern Wochen dauert. Etwas schneller geht es durch das Vermischen der Farbe mit Dammarharz, das ich gerade sehr zu lieben lerne. Zusätzlich verwende ich Kohle.

Es ist eine kleinteilige, sehr sanfte Arbeit, die ich momentan unglaublich genieße. Ich weiß noch nicht, wohin es mich damit führt, aber ich könnte mir vorstellen, in Zukunft noch viel mehr in dieser Richtung zu machen. Es gibt viele Bilder, die „lauter“ und „eindrucksvoller“ sind als diese, Bilder, die sofort viel mehr für sich einnehmen. Und doch sind mir diese schlichten Arbeiten ans Herz gewachsen – vielleicht, weil man sich nicht nur beim Malen selbst Zeit und Ruhe nehmen muss, sondern auch später beim Betrachten, damit sie aus der Stille heraus zu sprechen beginnen.

Hier ein paar Eindrücke von der „Silence“- Reihe.

Ich bin sehr neugierig, welche weiteren Arbeiten in nächster Zeit noch entstehen und jetzt schon gespannt, wie die Bilder später gerahmt wirken werden – ich werde da ein wenig mit hellen und dunklen Schattenfugenrahmen experimentieren.

  • In silence I
  • Your silence speaks I
  • Your silence speaks II
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Piet Mondrian – Martin Gropius Bau Berlin

Ich wage kaum, es zuzugeben, aber ich habe es noch immer nicht geschafft, mir diese Ausstellung anzusehen. Aber bald. Ganz bald. Piet Mondrian ist einer der Maler, die ich wirklich bewundere und ich kann es kaum erwarten, seine Bilder aus der Nähe zu betrachten. Sie beruhigen mich, die klaren, zurückgenommenen Strukturen sind für mich pure Erholung. Ich könnte stundenlang einfach nur Linien betrachten, klar abgegrenzte Felder, schlicht nebeneinandergestellte Farben. Hier ein kleiner Vorgeschmack. Ich werde berichten, wie es mir gefallen hat.

I was exhited when I heard about the Piet Mondrian exhibition in Berlin – shame on me I didn’t visit it yet … But I will! Soon, very soon! I absolutely love Mondrians works, his paintings sooth me. Pure structure, clean colours – it’s like a getaway. I could watch those paintings for hours without getting bored for a second. It’s fascinating. I will write a blogpost after having visited the exhibition. Promised :-)

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